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Unter diesem Zeichen befindet sich die Rekonstruktion vergangener Zeiten. Es geht um meinen persönlichen Versuch, diese Zeiten wieder lebendig werden zu lassen, eine mittelalterliche Darstellung aufzubauen und um all die Dinge, die das Thema Mittelalter so spannend machen.
Seit ich mich erinnern kann, haben mich Sagen und Märchen interessiert und fasziniert. Aus dem kindlichen Ritterspielen wurde dann, über den Umweg von Fantasy-Literatur und Rollenspielen, eine handfeste Mittelalterbegeisterung. Angetrieben von einer gewissen Neugier, wie das nun wirklich war, suchte ich nach Möglichkeiten, mich intensiver damit zu beschäftigen. Mittelaltermärkte und entsprechende Gruppen waren damals noch nicht so bekannt und so landete ich bei dem, was in meiner Heimatstadt greifbar war – beim japanischen Schwertkampf. So interessant dieser Bereich der "lebenden Geschichte" auch war, es war nicht ganz das, was ich gesucht hatte. Auf meinen ersten Mittelaltermärkten sah ich dann die Vielzahl an möglichen Darstellungen und auf welche vielfältige Weise man sich mit dem Thema beschäftigen kann. Und – für mich besonders interessant – dass es in meiner Heimatstadt auch einen Verein dafür gab.
So hat mich der Mittelaltervirus endgültig gepackt, ich wurde Mitglied bei Bluot zi Bluoda und arbeite seit dem Stück für Stück an meiner Ausstattung, die sich langsam in Richtung spätmittelalterlicher Darstellung bewegt. |
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Christian Irber, der Rabensteiner, ist eine fiktive Gestalt, die ich als Rahmen für meine Darstellung eines Söldners im späten 15. Jahrhundert erschaffen habe. Anfangs war es nur ein schöner Name, doch als ich die Geschichte meiner Heimat zu dieser Zeit genauer betrachtete, fand ich immer mehr Details und Geschichten, in die ich diese Figur einbetten konnte. Auch wenn der Rabensteiner nur eine Erfindung ist, könnte es auch eine reale Gestalt im ausgehenden Mittelalter gewesen sein.
Die Umsetzung dieser Darstellung steht noch am Anfang und ist noch weit davon entfernt, vollkommen zu sein (und wird es – wie so oft – wohl auch nie sein). Aber der Grundstein ist gelegt und es wird weiter daran gearbeitet. Deshalb gibt es hier vorerst auch nur spärlich Bilder dazu.
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Immerwieder stolpert man in der Mittelalterszene über den Begriff "A", oder seine Steigerungsformen wie "A++", über den eifrig diskutiert und manchmal regelrecht Kriege geführt werden, als ginge es um die Errettung von irrgeleiteten Seelen. Doch was verbirgt sich hinter diesem Kürzel? Ein Erklärungsversuch.
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Wie man einen Bauern ausraubt |
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Hin und wieder findet man in mittelalterlichen Fechtbüchern recht unterhaltsame Stücke, die der Schreiber wohl nicht ganz so ernst gemeint hat. Dieses Schmankerl stammt aus dem Codex Wallerstein aus dem Jahre 1470.
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Im Jahre 1538 schrieb in Passau ein gewisser Hans Czynner ein Buch über das Harnischfechten. In diesem sogenannten "Passauer Fechtbuch" ("Über die Fechtkunst und den Ringkampf", Ms. 963), das in der Grazer Universitätsbibliothek lagert, beschreibt er detailiert und teilweise schön bebildert die verschiedenen Techniken mit Schwert, Dolch und anderen Waffen im Vollharnisch.
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Hier ist eine kleine Auswahl an Links zu interessanten Seiten zum Thema Mittelalter, Reenactment und allem, was dazu gehört.
Bluot zi Bluoda – Mittelalterverein aus Graz www.bluot.at
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